Kreuzberg Assassins

Die Kreuzberg Assassins sind ein professionelles Stadtkriegsteam aus dem Berliner Bezirk Kreuzberg.

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Der Name «Assassins» bezieht sich – wenig überraschend, angesichts der Tatsache, dass Berlin-Kreuzberg für seinen hohen Anteil an türkisch-stämmigen, muslimischen Einwohnern bekannt ist – auf die historischen Hashishin oder Assassinen des Mittelalters.

Geschichte

Das Stadtkriegsteam der «Kreuzberg Assassins» wurde bereits 2037 gegründet, und hat eine lange Geschichte mit Höhen und Tiefen hinter sich: So geriet die Mannschaft 2058 zeitweilig in die Hand russischer Investoren, die zweifelsfrei der Vory v Zakone zuzurechnen waren. Die Zusammenarbeit mit diesen ehrenwerten Geschäftsleuten funktionierte allerdings in der Folge überhaupt nicht, und so wurden die Geldgeber, als sie meinten, sich bei den «Assassins» im sportlichen Bereich einmischen zu können, nach einer Aussprache mit dem Team förmlich nach Moskau zurückgeprügelt… 2

In der Folge spielten die «Kreuzberg Assassins» von den 60er bis in die beginnenden 70er Jahre mit wechselndem Erfolg in der Deutschen Stadtkriegsliga und waren bei den anderen Teams ein für seine ausgeklügelten, taktischen Spielzüge gefürchteter Gegner. Beim Teuton-Bowl waren sie gleichfalls regelmäßig dabei, wie auch im europäischen Pokalwettbewerb, sofern sie sich für diesen qualifizierten. Am 24. April 2064 bestritten sie das Endspiel um die 7. Deutschen Stadtkriegsmeisterschaften gegen die «Duisburg Toxic Spyryts» aus dem Ruhrplex, das damals von ARGUS TV ab 19 Uhr auf Kanal 67 life im Trid übertragen wurde.3 Nach der Gründung der «Berlin Cybears» durch Messerschmitt-Kawasaki hatten sie ebenso wie die Traditionsmannschaften der «Berliner Cyberwölfe» und der «Berlin Solids» unter der Einkaufsorgie der frischgebackenen Team-Kapitänin Zoe Nedra von den «Cybears» zu leiden. – Im Gegensatz zu ihren unmittelbaren Konkurrenten überstanden sie den personellen Aderlass allerdings einigermaßen intakt. Einige suboptimale Spielerverträge, die dafür sorgten, daß viele ihrer Top-Kriegler ohne nennenswerte Ablösesummen zum neuen, lokalen Erz-Konkurrenten wechseln konnten, führten allerdings zu einer ziemlich angespannte Finanzlage bei den «Assassins», die es ihnen unmöglich machte, neue Topspieler zu verpflichten. Das folgende Finanzchaos und durchgesickerte, vertrauliche Insiderinformationen haben dann auch noch ihre wenigen Konzernsponsoren abspringen lassen, und das Team an den Rand der Insolvenz geführt.

In der Folge haben dann allerdings alternative Kreuzberger Politiker um Mitra Özgun ihre Liebe für den Stadtkriegssport entdeckt und beschlossen, ihr Team als Gegenentwurf zu den Konzernmannschaften zu retten, wobei im Gegenzug die Siegprämien und Werbegelder, wenn diese erstmal wieder fließen, in die Entwicklung der Kieze investiert werden sollen.

Zu den Unterstützern der «Assassins» gehört ’72 nicht zuletzt «Kizil Adalar», ein türkisch-kommunistischer Kultur- und Sportverein, der in Friedrichshain-Kreuzberg nicht ohne Einfluss ist, und sich “Für die Assassins Arena im Britzer Garten” einsetzt.4

Den Trainern, Spielern und dem Management der «Assassins» war in all den Jahren logischerweise klar, daß sie niemals die nötige Personaldecke für die erfolgreiche, parallele Teilnahme an zwei Ligen aufbringen konnten, und es für ein Profiteam entschieden lukrativer war, in der allianzweiten Deutsche Stadtkriegsliga (DSKL) zu spielen. Daher verzichteten sie in den meisten Jahren auf eine Teilnahme in der Berliner Bezirkskriegsliga (BBKL), auch, wenn dies der Verwurzelung im heimischen, Kreuzberger Kiez eher abträglich war. 2073 änderten die Mannschaft und ihr Trainer überraschend diese – an und für sich sinnige – Strategie, und erklärten, am Berliner Bezirkskrieg teilnehmen zu wollen, und dafür notfalls sogar jede Chance im Teuton Bowl zu verschenken. Dieser bewußte Verzicht auf die weit höheren Sponsoren- und Werbegelder in der Deutschen Stadtkriegliga sowie die mutmaßliche Aufgabe der Siegesprämien im Teuton Bowl hat eine Sympathiewelle für die «Assassins» in den alternativen Bezirken ausgelöst. Deren Stellung als echter “Gegenentwurf” zum bei vielen Alt-Anarchos noch immer verhassten Konzern-Team der «Cybears» hat das natürlich ganz enorm gestärkt.

Beziehungen

Speziell mit dem Team der «Kreuzberg Chaoten» verbindet die «Assassins» eine langjährige Freundschaft, und mit deren Ausfall für die Bezirkskriegssaison in Folge eines Wipeout gegen die «Spandau Schrapnells» Anfang Januar begründeten sie auch ihre BBKL-Teilnahme 2073. – Das Verhältnis des Teams (und seiner Fans) zu den anderen Kreuzberger Amateur-Teams wie den «Konzernkillern» und den «Habichten» ist dagegen weitaus weniger freundschaftlich und die Kreuzberger «Sarazenen» gelten sogar als Assassins-Intimfeinde. Stadtderbys mit den «Berlin Cybears» in der Allianz-Liga oder im Teuton Bowl sind sind in der Regel auch alles – nur keine Freundschaftsspiele.

OT: Quelle: http://shadowhelix.pegasus.de/Kreuzberg_Assassins

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