ADL - Allianz Deutscher Länder - Geschichte

Zürück

Die Allianz Deutscher Länder wurde am 8. Mai 2045 aus der alten Bundesrepublik gegründet, als eine neue Verfassung, die ein Verfassungskonvent ausgearbeitet hatte, ausgerufen wurde.

Im Allianzland Badisch-Pfalz kam kurz nach der Gründung der ADL die Groß-Badische Kreuzzugsbewegung an die Macht, die unter Führung von Dr. Hedwig Gabler ein Groß-Baden auf Kosten der umliegenden Nachbarländer errichten wollte. Im April 2049 wurde die neo-faschistische Bewegung gestoppt, als die Bundeswehr Karlsruhe besetzte und Gabler entmachtete. Die Stadt wurde danach eine Sonderrechtszone unter Bundeswehrkontrolle.

Staatliche und Konzernkräfte begannen im September 2055 die Aktion Zebra eine allianzweite Säuberungsaktion, bei der gegen die Insektengeister-Nester, die sich in den Einrichtungen der Universellen Bruderschaft verbargen, vorgegangen wurde. In Berlin nutzten die Konzerne die Aktion um den Westteil der Stadt unter ihre Kontrolle zu bringen, das Ende der Ära des Status F wurde damit eingeleitet.

Im Vorfeld der 2057er Bundestagswahl kam es zu Ausschreitungen und Straßenkämpfen. Die Wahlentscheidung der ADL-Bürger stärkte die extremen Ränder des Parteienspektrums, eine Koalition der Mitte aus CVP, ESP und LDFP konnte mit knapper Mehrheit die Regierung stellen.

2059 wurde mit dem Bundesamt für Hermetik und Hexerei eine neue Behörde zur Regulierung magischer Aktivitäten in der ADL geschaffen. Im gleichen Jahr zerschlugen BIS und BGS mit Operation Schneetreiben einen allianzweit operierenden Seoulpa-Ring.

Operation Erntedank, eine großangelegte Hetzjagd auf Otaku, wurde 2061 als gemeinsame Aktion von Konzerntruppen und Allianz-Sicherheitsbehörden durchgeführt. Hintergrund waren die Vorkommnisse um die Renraku-Arkologie in Seattle, UCAS, an denen Otaku beteiligt gewesen waren. Nach der Bundestagswahl im gleichen Jahr bildete eine Koalition aus CVP, LDFP und der pro-magischen Partei der Neuen Ordnung die Regierung. In der ADL wurden wie weltweit natürliche Orichalkum-Vorkommen entdeckt, die 2062 wieder verschwanden.

Im April 2062 wurde die New European Economic Community in Brüssel E.C. offiziell gegründet. Die ADL war Gründungsmitglied, genauso wie die deutschen Konzerne AG Chemie Europa, Frankfurter Bankenverein, Proteus AG und Saeder-Krupp. Die Allianz ratifizierte, wie die anderen Mitgliedsstaaten, die Verträge innerhalb kürzester Zeit.

2067 kam es zu einem Bruch zwischen den großen Allianzparteien und ihren Hamburger Landesverbänden, die sich nach und nach selbstständig machten. Die Freistadt beschritt den Weg zu einer größeren Unabhängigkeit von der ADL. 2069 gab es eine weitere Verschlechterung der Beziehungen. In einem symbolischen Akt verließen die Hamburger Vertreter geschlossen den Bundesrat in Hannover. Der Hamburger Senat erzwang den Abzug des Bundesgrenzschutz.

Im damals noch Herzogtum Sachsen wurde 2068 ein Referendum angeraumt, in dem sich die sächsischen Bürger mehrheitlich für eine demokratische Neuausrichtung des Allianzlandes entschieden. Die erste demokratische Regierung des nun Freistaat Sachsen wurde 2071 gewählt.

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Berlin in den Schatten Gladi