Lilliane „Lollipop“ Özgül

Description:

Hanfitamin-Shop
Luisenstraße 11 (Köpenick)
Wer im Hanfitamin-Shop einkaufen geht, der bringt besser Zeit
mit, denn die Besitzerin Lilliane Özgül ist so entspannt, dass sie
manchmal glatt vergisst, sich den Stress des Verkaufens zu machen.
Einige führen dies auf ihre streng vegane Ernährungsweise
zurück, andere darauf, dass sie ihre rein pflanzlichen Drogen
auch gerne mal selbst testet. Ihren Spitznamen Lillipop hat die
dünne Türkin von ihrem runden Lockenkopf, der sie wie ein
riesiger Lollipop aussehen lässt.
Das Hanfitamin ist im Souterrain eines alten Hauses untergebracht.
Durch die vollgestopften Echtholzregale wehen ständig
Räucherstäbchenschwaden. Neben allem, was angebaut
oder gezüchtet werden kann, um high zu machen – vom Hanf
über Pilze bis hin zur abzuleckenden Kröte – bekommt man
hier zudem viele magische Komponenten.
Dabei muss Lillipop häufig mit Gewissensbissen kämpfen.
Als erklärte Pazifistin möchte sie eigentlich keine Waffenfoki
vermitteln, als Ökoaktivistin keine Teile geschützter oder seltener
Tierarten verkaufen. Das hat dazu geführt, dass sie sich
zudem als Spezialistin einen Namen gemacht hat, wenn es darum
geht, eine magische Formel „bio-ethisch“ zu verändern. Sie
steht in engem Kontakt zu diversen Hexenzirkeln und anderen
naturnahen magischen Gruppen im Umland von Berlin.
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> Von wegen „Peace, Leute!“ Lillipop hat herzlich wenig Skrupel,
ihre guten Freunde, die Ökoterroristen, mit Mitteln für ihre Anschläge
auszustatten. Angeblich soll sie auch Kontakte zu nature
haben.
> Tolstoi
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Quelle: Berlin S.55

Bio:

Lilliane „Lollipop“ Özgül

Berlin in den Schatten DiegX