Caner "Crazy Armadillo" Arslan

Nahkämpfer, Tank

Description:

Vor dir steht ein breit gebauter und gut gerüsteter Ork. Sein Gesicht ist nicht besonders hübsch, böse Zungen würden behaupten der Mann sei hässlich wie die Nacht. Meistens schweift sein Blick in eine andere Richtung, sodass er selbst im Gespräch einem nicht in die Augen blickt. Seine rechte Hand ist durch ein Produkt der Cyberwareindustrie ersetzt worden, welches nicht gezielt versucht Natürlichkeit vorzutäuschen. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass es in ziemlich hässlicher Klumpen ist.

Seine Kleidung ist weder funktional, noch stylisch. Sie wirkt eher wie zusammengewürfelte Stücke, die ihm irgendwann mal über den Weg gelaufen sind, und die er einfach mitgenommen hat.

Ist er im Einsatz, zieht er meist mit viel Schutzausrüstung in den Kampf. Besonders auffällig ist ein kreisrunder, schwarzer Schild, welchen er in seiner Zeit als Grubenkämpfer erhalten hat. Das Schild ist leicht gewölbt und kann so zumindest einige Schüsse abwehren zu könnnen. Möchte er Jemand angreifen benutzt er dafür die Handkrallen die in seine rechte Cyberhand eingebaut wurden.

Bio:

Caner wurde in eine dreiköpfige Familie hineingeboren. Seine Eltern waren aufgeklärte Muslime, die zuvor eine Elfin adoptiert hatten. Dies führte zu in seiner Kindheit dazu, dass er, nicht mit besonderer Schönheit gesegnet, oftmals eifersüchtig auf seine beliebtere Schwester war.

Seine Ausbildung blieb größtenteils recht erfolgslos, was im speziellen seinen Vater stark enttäuschte. Nachdem sein Vater schwerbehinderte wurde und seine Schwester die Familie verließ, verstärkte sich die Spannung in der Familie umso mehr. Caner rannte irgendwann von Zuhause weg. Sein Weg führte aus Berlin heraus nach Hamburg, wo er die erste Zeit auf der Straße verbrachte.

Es war auch die Zeit, wo Caner erwachte und sich bei den unteren Gesocks auf Hamburgs Straßen einen Namen machte. Zum ersten Mal bekam der Ork etwas Selbstvertrauen, was schnell zu Selbstüberschätzung wurde. Caner legte sich mit einern aufstrebenden Ganganführer auf Hamburgs Straßen an, indem er ihn beklaute und versuchte damit durchzukommen. Nachdem ihn die Bluthunde aufgespürt hatten, legte Caner einen verbissenen Kampf gegen die Ganger hin.

Beeindruckt von Caners Fähigkeiten, entschloss der Anführer sein Leben zu verschonen. Da er aber geklaut hatte, wurde Caner die rechte Hand abgehackt. Um ihn aber für seine Zwecke einzuspannen, ließ der Anführer Caner von einem Cyberdoc einige Verbesserungen einbauen. Doch umsonst sollte der Ork diese Eingriffe nicht bekommen und wurde für für Jahre zwangsverpflichtet als Grubenkämpfer in Hamburgs zwielichtigen Etablissements anzutreten.

Während dieser Zeit entwickelten sich seine Nahkampffähigkeiten und sein Name sprach sich herum. Er versuchte in dieser Zeit Informationen über seine Familie in Berlin zu erlangen und erfuhr, dass seine Schwester zu Gefängnis verurteilt wurde. Ein schlechtes Gewissen packte den Ork und er bat den Ganganführer, wieder nach Berlin zurückkehren zu können. Da dieser dies natürlich nicht erlaubte, tötete Caner diesen im Streit mit einigen seiner Offiziere. Seine Flucht nach Berlin verlief ungestört, da die anderen Ganganführer es nicht für notwendig hielten Caner zu verfolgen. Schließlich hatte er den aufstrebenden Emporkömmling getötet und das Verschwinden des dominierenden Grubenkämpfer kam auch für ihre Kämpfer sehr gelegen.

Als er zurückkam traf er erst auf Ablehnung von seiner Familie, doch da sein Vater ohne die Hilfe von Caners Schwester kaum überleben konnte, musste er Caner wieder in die Familie aufnehmen. Irgendwie konnte Caner in einem Tierheim an einen Job bekommen, wo er die Türe futtern musste und die Käfige putzen. Doch irgendwie gefiel es ihn bei den Tieren, die keiner wollte..

Caner "Crazy Armadillo" Arslan

Berlin in den Schatten DiegX