Berlin in den Schatten

8. Run Ausflug ins Grüne
Im Keller bei Dr. Faustus

Mittwoch, 2. Juni 2075

Die Runner wurden angeheuert um in einer verlassenen Forschungseinrichtung der Dr. Faustus Gesellschaft nach dem rechten zu sehen und alles verwertbare mitzunehmen.

Dabei geraten sie draußen im schönen Brandenburger Teupitz an eine Berliner Wizgang die sich die Triglawer nennt, bekommen es mit Ares, einer weiteren Shadowrunnergruppe und einigen Gulen zu tun.

Am Ende geht es nach einem kleinen Rückschlag und ein wenig Verwirrung gut für alle aus und man kann sogar noch die Früchte fremder Arbeit für sich einfahren. Bzw. man wird Zeuge was passiert wenn man als Runner einen Run so richtig in die Hose fährt.

Sunny Senem “Sentry” Arslan

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7. Run: Hin und zurück

Samstag, 26. Mai 2075

Vormittags
Das Team wird angeheuert, um Abbas Geoffroy, einen leitenden Angestellten von BuMoNA zurückzubringen. Er wurde gestern von einem anderen Runner-Team entführt und soll noch an diesem Abend übergeben werden.
Frau Schmidt gibt den Runnern mehrere Informationen: Videoaufnahmen, auf denen man einen Luft-Elementar und einen Troll sieht, der einen arabischen Mann im Anzug wegträgt,

Von der Hehlerin Lucky erfahren sie, wo der Troll sich aufhält: Das Team hat Abbas in einer ehemaligen Polizeiwache im Gewerbegebiet Mühlenbeck in Nord-Pankow untergebracht.

Nachmittags
Nachdem ein lautloses Eindringen missglückt ist, gelingt es den Runnern Abbas in einem Feuergefecht aus der Polizeiwache zu befreien. Sie bringen ihn im Versteck des Riggers unter.

Sonntag, 27. Mai 2075

Das Team muss Abbas noch in das Herrenhaus in Zehlendorf bringen, in dem er mit anderen Lohnsklaven zusammen wohnt – ohne, dass es jemand mitbekommt. Nachdem sie beim Erkunden einen Barghest entdeckt haben, steht der Plan:
Um 03:00 in der Nacht von Sonntag auf Montag fahren sie zum Herrenhaus, betäuben den Barghest, der aber noch heulen kann. Der Rigger schafft es, sich in das Sicherheitssystem zu hacken und mit einem Luftgeist wird Abbas durch das Fenster in sein Bett gelegt.
Allerdings ist auch ein High-Response-Team unterwegs. Die Runner können im letzten Moment entkommen, aber so richtig unaufällig waren sie nicht.

Nach harten Verhandlungen können sie noch knapp die Hälfte der Bezahlung sichern.

Belohnung

Es gab je 5 Karma und insgesamt 22.000 Nuyen.

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6. Run Koffertausch und Lumpensammler
SL: Jan

Mittwoch, 9. Januar

Vormittags
Bei Medic klingelt das Comlink. Jonas, ist dran und fragt ihn, ob er Zeit und Lust hätte einen Auftrag entgegen zu nehmen. Medic erbittet sich ein wenig Bedenkzeit und legt dann erstmal auf. Nach ein wenig herumtelefonieren hat er Sunny und Oxid an die Strippe bekommen und die beiden sagen zu. Daher einigt man sich auf ein Treffen bei Jonas.
Bei Jonas angekommen, werden die drei mit dem mehr oder minder aufgeregten Auftraggeber konfrontiert. Dieser macht ihnen dann ein Angebot. Sie sollen für ihn einen Koffer vom Flughafen Tegel entwenden. Wobei er ihnen nicht genau sagen kann, wer diesen Koffer besitzt, da vier potentielle Personen diesen Koffer bei sich haben könnten. Nachdem die Runner nach ein wenig Beratung zugesagt haben, bekommen sie die Servicesins von drei Sony-Vertragsarbeitern und die Beschreibungen der Personen die den Koffer bei sich haben könnten, sowie ihrer Ankunftsdaten am Flughafen.

Abends
Medic, Oxid und Sunny sitzen in der WG und schmieden Pläne für den nächsten Tag. Oxid stellt erschrocken fest, das der Schichtbeginn schon um 6Uhr des nächsten Tages ist.

Donnerstag, 10. Januar

Morgens
Die Runner treten ihren Dienst als technisches Personal am Flughafen an und machen sich mit der Umgebung des Flughafens vertraut.
Dann um 10:55 trifft der erste Flug ein und Sunny schafft es mit dem ihnen vom Auftraggeber gegebenen Scanner, den ersten Koffer zu überprüfen. Uimiro Kanaschden, ein Geschäftsmann aus Bangladesch, kann mit seinem Koffer weiter nach Berlin einreisen.

Mittags
Die Ankunft des zweiten Kandidaten steht bevor. Sunny wartet neben dem Rollfeld, während Oxid und Medic sich im Hintergrund halten. Und tatsächlich Mahiurez Gonzalo aus der Metropole de Amazonia kommt an. Doch dann entwickelt es sich ein wenig anders als erwartet. Er geht direkt auf Sunny zu und bedrängt diesen, ihn vom Flughafengelände zu bringen. Während er Sunny vor sich her treibt, kann dieser den Koffer scannen und tatsächlich es ist der gesuchte Koffer, doch dann artet alles ein wenig aus. Mahiurez nimmt Sunny als Geisel, dieser überzeugt diesen, dass er nur vom Flughafengelände kommt wenn er auf das Technikerauto von Oxid und Medic aufspringt. Auf dem Auto kommt es zum Streit, Oxid gibt dem Südamerikaner einen ordentlichen Hieb mit einem Hammer… den er aber einsteckt. Als sie um eine Ecke biegen, sind sie plötzlich von Interpol umstellt, woraufhin Medic den Wagen direkt gegen eine Wand fährt. Interpol erledigt dann den Rest. Nachdem die SIN’s gehalten haben, werden alle mehr oder weniger gut verarztet und nach der Vernehmung auf die Krankenstation des Flughafens gebracht. Sunny und Medic sind beide schwer verwundet. Oxid hat neben einem Streifschuss nur einige Kratzer vom Unfall.

Nachmittags
Auf jeden Fall können sich die Runner mit dem erbeuteten Koffer auf den Heimweg machen. Der Auftraggeber wird kontaktiert und man macht erneut ein Treffen bei Jonas aus. Bei Jonas werden alle drei für das erste ausbezahlt. 19.500 € plus einmalig 10.000 € dafür das sie unverschuldet in ein Feuergefecht geraten waren.
Nachdem ihr Auftraggeber die Daten ausgelesen hat, bietet er ihnen einen Folgeauftrag an. Einmalig 10.000 € wenn sie für ihn Datenchips aus einem Lagerhaus im Wedding holen. Nach ein wenig Überlegung sagen sie zu.

Abends
Während Medic sich und Sunny heilt, macht Oxid einen kleinen Ausflug gen Wedding um die Gegend des Lagerhauses auszukuntschaften. Sie gerät an eine Wache der Vory’s, aber nichts weiter schlimmes passiert. Wenig später trifft sie auf eine Bande jugendlicher Orks, von denen einer sich anbietet sie ein wenig herum zu führen, was sie auch annimmt. Mit diesem stromert sie ein wenig durch die Gegend.
Irgendwann später am Abend, steht dann ein Fahrer samt Laster bei Jonas bereit und alle machen sich auf den Weg zum Lagerhaus. Am Lagerhaus angekommen, beginnen sie dieses zu durchsuchen. Oxid findet im oberen Stock eine enthauptete Orkleiche die an die Wand direkt in das Graffiti eines Drachen genagelt ist, einige Räume weiter den verbrannten Schädel.

Sunny schafft es irgendwie (krit Patzer) die Aufmerksamkeit eines fremden Deckers auf sich zu ziehen, dieser droht ihm mit einer Sidewinder Rakete aus einem nahegelegenen Securitystützpunkt und verlangt 3000€. Nachdem ein Countdown herunterzählt sagt er zu und legt einen Credstick neben sich.

Derweil wurde der Wagen von ihnen sabotiert, so dass erneut Jonas kontaktiert und der schon allseits bekannte Riggerzwerg aus einem laufenden Auftrag herausgelöst und schnellstmöglich in Richtung der Runner geschickt wird. Nachdem er da ist, werden die Waren umgeladen und man macht sich aus dem Staub.

Bei Jonas erfolgt die Übergabe der Waren und des Geldes. Nebenbei haben die Runner noch einige Waren für den Eigengebrauch abzweigen können. Darunter mehrere Tafeln echter schweizer Schokolade, eine Kiste mit Furbys, Granaten, einen antiken MP3 Player, Toilettenpapier und noch einiges mehr.

Es gibt 7 Karma pro Person und je +1 StreetCred für die Hilfe dem Fahrer dabei zu helfen seinen Laster zu verstecken und den nächsten Tag wieder zu bekommen.

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5. Run Die Sache mit den Spielen
SL: Daniel

Freitag, 4. Januar

Mittags
Medic, Sentry und Mia liegen nach einerParty in der Gegend noch immer müde im Bett, als es klopft. Es ist Bian Thi Pham, eine asiatisch anmutende Orkdame aus der Wohnung 3a. Sie bittet das Team, ihren Sohn Flintlock zu beschützen, der eine Drohnachricht erhalten hat: Er soll sterben, falls er an den AdL-Meisterschaften im Matrixkampf gegen seinen Konkurrenten Killsaw morgen teilnimmt.
Nachdem das Team Bian überzeugt hat, ihnen einen Teil ihrer Rente zu überlassen, nehmen sie den Auftrag für insgesamt 22.000 EUR an. In Meyer’s Fine Hotel, einem 4-Sterne-Hotel in Tempelhof, erwarten sie Flintlock und seine Managerin Susi. Beide sind wenig erfreut über die zusätzlichen Aufpasser.

Abends
Während sich Medic und Mia auf den Weg machen, den Austragungsort zu untersuchen, geht im Hotelzimmer plötzlich eine Granate mit Betäubungsgas im Hotelzimmer hoch. Als Medic und Mia zurückkommen, finden sie Sentry, Susi und Flintlock bewusstlos vor. Nach einer Auseinandersetzung mit der Hotelsicherheit werden sie aus dem Hotel geschmissen, lassen die Managerin dort und fahren Flintlock in die WG.
Als Flintlock auf dem Weg erwacht, ruft er sofort seine “Freundin” Jasmine an und teilt ihr mit, wohin sie unterwegs sind. Nach einigem hin- und her und Cat Fights zwischen Jasmine, Sentry und Mia liegt Jasmine bewusstlos in ihrem Wagen und Flintlock bewusstlos und mit einem an den Kopf getapten Störsender in der WG.

Samstag, 5. Januar

Mittags
Am nächsten Tag soll das Team Flintlock zu einem Interview mittags in Kreuzkölln bringen. In Pankow werden sie von zwei Motorrädern und einem Van überfallen. Der Van rammt Medics Americar zu Schrott, aber dem Team gelingt es, den Van zum Crashen zu bringen und einen der Motoradfahrer gefangen zu setzen. Flintlock ist verletzt, wird aber dennoch zum Interview gefahren. Während Sentry auf Flintlock aufpasst, befragen Mia und Medic den Motoradfahrer, der sich als Shadowrunner herausstellt und über den Schieber Jonas angeheuert wurde, um Flintlock einen Schrecken einzujagen. Mia und Medic lassen ihn gehen.
Währenddessen erfährt Sentry durch das Interview, dass die Vory wohl schon mehrfach versucht hat, die Spiele und die Wetten darauf zu manipulieren.

Abends
Das Team bringt Flintlock zum Turnier und jeder wettet hohe Beträge auf Flintlocks Sieg. Während Flintlock im Spiel seine Position knapp gegen Killsaw halten kann, hat es Mia oben in der Beleuchtungstechnik mit einem Attentäter zu tun. Sie entwaffnet ihn und schickt ihn weg. In dem Moment erhält sie die Nachricht von dem Hacker, den das Team angestellt hat, um den Ursprung der Drohnachricht zu ermitteln: Sie kam von der Managerin Susi selbst.
Medic kann Susi gerade noch aufhalten, als sie im Serverraum einen Virus einschleusen möchte, um das Spiel abzubrechen.
Flintlock gewinnt knapp gegen Killsaw und das Team gewinnt an den Wettbörsen. Sie händigen Susi den Schiedsrichtern aus und feiern mit Flintlock und seiner Mutter dessen Sieg.
Es gibt 8 Karma pro Person, je +1 StreetCred und für Medic und Sentry je 1 Public Awareness, da Sentry in der Öffentlichkeit gezaubert hat, im News-Sender mit Flintlock zusammen gesehen wurde und Medics Wagen unter seiner echten SIN geschrottet wurde.

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4. Run: Die Sache mit Weihnachten
SL: Lena

Setting: das weihnachtliche Berlin 2074
Start: 21.12.2074

Mimi, Crazy und Medic werden von einer alten Dame Schmidt um Hilfe gebeten, ihren lange verschwundenen Freund, Alfred Meermann, zu finden und ihn zu ihr zu bringen. Sie einigen sich auf einen gestaffelten Auftrag, der zuerst das Aufhinden und dann mit einer Nachverhandlung die Lieferung beinhaltet.
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Auf dem Rückweg zur WG bekommen sie mir, dass die alte Maria Schulz in ihrer Straße grausam zu Tode gefoltert wurde. Sie war bekannt dafür, ihr weniges Habe mit den Kindern der Straße zu teilen, und so überrascht es kaum, dass Crazy von Marias Ziehkind Annika gebeten wird, den Mörder zu finden.
Die Suche nach Meermann führt die drei in das Kreuzberg der Spreeratten zu dessen Enkelin, deren schwere BTL-Abhängigkeit wenig Menschsein zurück gelassen hat.
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Aber sie erfahren, dass Meermann sich unter falschem Namen in einem Sanatorium der katholischen Kirche in Sachsenhausen aufhält und seine Enkelin, die er persönlich kaum kennt, finanziell unterhält.
Das Netz der Informationen bringt eine gemeinsame Karriere sowohl von der Auftraggeberin, dem gesuchten Meermann und der gestorbenen Maria bei der Bundeswehr in den frühen Tagen der hermetischen Ausbildung als auch später bei der Fremdenlegion ans Licht.
Die drei Runner erkennen, dass ihre Auftraggeberin wohl die Mörderin von Maria war.
Alle drei nehmen sich der Kinder ein wenig an, die nun keinen Anlaufpunkt mehr in der Straße haben. Besonders Crazy wird von einem kleinen Orkmädchen als großes Vorbild angesehen und hat nun eine kleine Fangemeinde.
Die Runner suchen Meeermann auf, wobei sie Mimi als die Enkelin von Meermann ausgeben. Dort beenden sie die finanzielle Unterstützung des Großvaters an seine süchtige Enkelin in lassen sich beauftragen, die Gefahr Schmidt auszumerzen.
Zurück in Berlin besuchen sie am 24.12. Frau Schmidt erneut, und in einem wirklich kurzen Ausraster spießt Crazy sie auf seinem Dorn auf.
Es gibt ein kurzes Nachwehen des Ziegeleisees, der in einer – bisher ungeklärten – Verbindung zu Frau Schmidt steht.

Sie haben die Enkelin zum Tode verurteilt, eine Haufen Kinder, sie sie lieben, gewonnen, sich von Meermann gut bezahlen lassen, jeder einen Gefallen gut bei Annika Schulz, Medic hat Frau Schmidt Refugium gelootet, und es gab 8 Karma.

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3. Run: Die Sache mit der Vektorschubmaschine
SL: Michael

Montag, 10.12.74

Mimi bekommt ein Datenchip von Jonas.

Auftrag: Die Vektorschubmaschine der Sprawlgurialla Gruppe “Roter Baron” sabotieren so das es wie ein Unfall aussieht. Belohung 60,000 Euro.

Mimi erreicht nur Sunny und Bullet um beim run zu helfen.
Nach erfolgreicher Recherche wird die Basis der Zelle “Roter Baron” in Gatow ausgekunschaftet.

Als am nächsten Tag das eindringen der Gruppe in die Basis bemerkt wird, kommt es zu einem Feuergefecht welches mit der Explosion des Kerosintanks endet. Die Zelle “Roter Baron” wird komplett ausgelöscht.
Die Explosion landet in den Nachrichten. Es wird als gescheiteter Terrorangriff bezeichnet der nur dank dem Stern Schutz verhindert werden konnte.

Belohnung pro Kopf: 20,000 Euro und 6 Karma, kein Street Cred oder Fame

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2. Run: Die Sache mit den christlichen Blutmagiern
SL: Nhat Tuyen

Freitag, 23.11.74
Kurz nach ihrer Rückkehr vom Freitagsgebet, erhielt Sentry einen Anruf von Lilliane „Lollipop“ Özgül, welche ihr einen Job vermitteln wollte.
Die Frage, warum die Talismongerin gefragt wurde, und nicht wie zu erwarten gewesen war, ein Schieber oder Fixer, klärte sich alsbald auf, als der Auftraggeber, Johannes Schreiber, getroffen wurde. Schreiber, Vorsitzender einer kleinen Gemeinde christlicher Magier, die ihr Gemeindehaus in Zehlendorf haben, hatte noch nie etwas mit den Schatten zu tun gehabt.

Der Auftrag schien simpel. Zwei ehemalige Mitglieder der Gemeinde waren mit einer seltsamen Verabschiedung verschwunden. Sie hatten sich von der Gemeinde abgewandt, nachdem diese nicht hart genug auf einen Anschlag auf das Gemeindehaus reagiert hatte. Vermeintlich war dieser Anschlag vom Jihad B durchgeführt worden.
Das Team hatte die beiden Magier zu finden und aus eventuellem Ärger rauszuhalten.

Die anfängliche Recherche, Gespräche mit einem anderen Mitglied des Magierzirkels und die Durchsuchung der Wohnung, welche nunmehr verlassen waren, ergaben nicht viel, erhärteten jedoch den Verdacht, dass die beiden Verschwundenen nicht in Problemen steckten, sondern vielmehr welche machen wollten.
Zwei Dinge standen fest: das Ziel war die Gang Jihad B und die beiden Magier hatten sich Zugtickets für den nächsten Morgen gebucht, womit sie die Stadt verlassen konnten.
Aus Sorge vor einem direkten Angriff auf das Gang-Hauptquartier, wobei der Zug dann wohl die Flucht ermöglichen sollte, verbrachte das Team die Nacht auf Wache im Gang-Gebiet. Erst als sich in den frühen Morgenstunden abzeichnete, dass nichts geschehen würde, begaben sich die müden Kameraden zum Bahnhof. Schon bei der Einfahrt des Zuges wusste Sentry, dass etwas nicht stimmte. Der ganze Zug war mit magischen Barrieren umgeben, welche die astrale Sicht nach innen unmöglich machten.
Unter Zeitdruck kaufte sich das Team Tickets und betrat den Zug.
Die beiden Magier hatten vor, alle Insassen des Zuges zu töten und den Anschlag dem Jihad B anzuhängen. Mit Eintreffen des Teams ergab sich zunächst ein heftiges Feuergefecht zwischen bezahlten Wächtern der beiden Magier, welches Bullet fast das Leben kostete. Im vordersten Wagon angekommen, erkannten Oxid und Sen wie weit die Magier sich von christlicher Nächstenliebe und “Andere-Wange-hinhalten”-Rhetorik entfernt hatten. Zahlreiche Passagiere waren bereits in einem Ritual geopfert worden, welches einen mächtigen Blutgeist beschworen hatte. Im Kampf mit diesem verlor nun auch Sentry um ein Haar ihr Leben, doch Oxid und Sentrys gebundener Feuergeist konnten den Blutgeist noch rechtzeitig bezwingen und einen der beiden Magier gefangen nehmen, während Medic alle Hände damit zu tun hatte, seine beiden gefallenen Kameraden durchzubringen.

So waren am Samstag, dem 24.11.2074 schlussendlich zwar zahlreiche Passagiere, einer der beiden Blutmagier und beinahe auch zwei Teammitglieder tot. Doch die allermeisten Zivilisten konnten dank des heldenhaften Kampfes des Teams gerettet und der Verleumdungssversuch als solcher enttarnt werden.

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1. Run: Die Sache mit der Horde
SL: Diego

07.11.2074 – Das Treffen
Während die Neuigkeiten vom Sieg Lofwyrs über seinen Bruder Alamais und damit das Ende des Terrorregimes im GeMiTo-Sprawl, alles andere in der Berichterstattung verdrängte, engagierte ein Herr Schmidt das Team um sich ein akutes und lokales Problem zu kümmern. Die Horde überfiel seit einiger Zeit immer aggressiver und öfter Ziele in Zehlendorf.
Schmidt gab sich zunächst als Vertreter einer Nachbarschaftsvereinigung aus, seine Kommlink-Daten verwiesen jedoch auf Evo. Weitere Recherche ergab jedoch, dass er zur berliner Russenmafia Vory gehörte, die eigentlich die Zügel im Heimatbezirk der Horde, Gropiusstadt, in den Händen hält.
Ziel des Auftrages war es, die anhaltende Aggressivität der Horde, bzw. wie sich herausstellte nur einiger weniger Mitglieder der Gang, zu stoppen und herauszufinden, wodurch sie in der Lage waren, sich so direkt mit dem Sternschutz und privaten Sicherheitsfirmen anzulegen.
Die Ermittlungen ergaben, dass ein Team von Aufsteigern in der Horde über ungewöhnlich professionelles Equipment verfügte und die Überfälle nicht profitorientiert gestaltete, sondern darauf aus war die bestehende Hierarchie in Gropiusstadt zu verwerfen.
Ein Aufklärungsversuch mitten im Ganggebiet der Horde eskalierte, als sich Crazy Armadillo nicht beherrschen konnte und den Anführer der Aufsteiger niederprügelte. Zu seiner Überraschung löste er damit eine Kortexbombe aus, die wohl implantiert wurde, um eine Gefangennahme zu verhindern.
Aus dem Kommlink und entwendeten Datenchips ließ sich dennoch eine Verbindung zu einem gewissen Luca Santiago herleiten, der offenbar für Aztech arbeitet.

09.11.2074 – Auftrag zur Zufriedenheit von Herrn Schmidt erfüllt. Details jedoch auch an Jihad B weitergegeben.

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